Solea

von Jean-Claude Izzo
Übersetzung aus dem Französischen: Katarina Grän und Ronald Voullié
Hörspielbearbeitung und Regie: Ulrich Gerhardt
Produktion: DeutschlandRadio Berlin 2003
55', 55'

Fabio hat seinen Dienst bei der Marseiller Polizei quittiert. Zu sehr fühlte er sich als Marionette eines korrupten Apparates. Noch während seiner Dienstzeit lernte er die Journalistin Babette Bellini kennen. Sie hat seit Jahren brisantes Material über die Mafia in Südfrankreich gesammelt. Fabio hat ihr damals ein Interview zu dem Thema gegeben. Jetzt wird ihm das genauso zum Verhängnis, wie Babette selbst. Sie ist inzwischen irgendwo untergetaucht und Fabio soll sie finden. Die Mafia droht ihm. Die Suche nach der Journalistin Babette Bellini wird für den ehemaligen Polizeibeamten Fabio Montale immer mehr zu einem Spiel mit dem Tod. Die Mafia macht Ernst. Ihre Killer eliminieren jeden, der mit Fabio in Kontakt tritt. Die zuständige Kommissarin Hélène Pesseyre bittet ihn um Zusammenarbeit, damit das Morden endlich ein Ende hat. Doch Fabio vertraut keinem mehr bei der Polizei. Er sucht weiter allein nach Babette. In einem atemberaubenden Finale stößt er an seine Grenzen und geht den Weg, der ihm schon lange vorgezeichnet ist.
Darsteller: Hans-Peter Hallwachs, Jeanette Spassowa, Tatja Seibt, Martin Engler u.a.

Jean-Claude Izzo (1945–2000), war Journalist, wurde 1995 mit seinem ersten Roman „Total Khéops“ zum Bestseller-Autor. DeutschlandRadio Berlin produzierte diesen Krimi 1997, gefolgt von „Chourmo“ im April 2003. „Solea“ ist der dritte Teil der Marseille-Trilogie.