So machen es alle

von Heiner Schmidt
Regie: Heiner Schmidt
Produktion: SWF 1974
Länge: 54’10 mono

Wirtschaftskriminalität ist in den letzten Jahren immer stärker ins Blickfeld der Öffentlichkeit geraten, nicht zuletzt deshalb, weil die jährliche Schadensquote immens ist, nach neueren Schätzungen hat sie die 20-Milliarden-Grenze bereits überschritten, eine Summe, von der die Kollegen vom „Bankraub-Gewerbe“ nicht einmal zu träumen wagen.
Trotz der wachsenden allgemeinen Aufmerksamkeit ist den Tätern mit den „weißen Westen“ immer noch schwer beizukommen, weil die Grenzen zwischen Legalität und Illegalität auf diesem Gebiet oft fließend sind, weil die Täter häufig über großen gesellschaftlichen Einfluß verfügen und weil Wirtschaftskriminalität doch noch nicht im beißenden Geruch der gängigen Kriminalität steht. Im Gegenteil, der Wirtschaftskriminelle erfreut sich heimlicher Bewunderung, er gilt als clever in einer Gesellschaft, in der Profit und Erfolg besonders hoch zählen.
Eine beliebte und schwer nachweisbare Spielart der Wirtschaftskriminalität ist der betrügerische Bankrott, um den es in diesem Hörspiel geht. Der Autor hat dabei einen authentischen Fall in einer süddeutschen Kleinstadt als Grundlage gewählt.

Schröder - Klaus Langer
Schwarzenbach - Gert Hauke
Reichert - Wolfgang Reinsch
Lemke - Manfred-Georg Herrmann
Wiecorek - Heinz Meier
Keßler - Karin Schroeder
Unger - Werner Rundshagen
Dr. Raab - Charles Wirths
Wolfgang - Harald Koerner
Friedrichs - Fred C. Siebeck
Arndt - Günther Sauer

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