Das Spukhaus in Merriman's End

von Dorothy L. Sayers
Regie: Klaus Zippel
Produktion: MDR/SWR/SFB-ORB 2002
Länge: ca. 50'

Nicht einmal in der Nacht, in der Lord Peter zum erstenmal Vater wird, hat er eine kriminalistische Pause. Ein völlig verwirrter Konstabler berichtet vom Haus Nummer 13 in Merriman's End, aus dem er bei seinem Streifengang "Hilfe! Mord!"-Schreie hörte. Da ihm nicht geöffnet wurde, blickte er durch den Briefschlitz in die Diele. Dort lag ein Mann am Boden. Konstabler Burt lief um Hilfe. Als er mit einem Kollegen zurückkam, war das Haus Nr. 13 verschwunden. Es gibt nur eine "12" und eine "14", aber keine Nr. 13 in dieser Gasse, und es hat auch nie eine gegeben. Burt hatte aber die "13" über der Tür genau gesehen und kann auch die Einzelheiten der Diele minutiös beschreiben. Lord Peter hilft dem verzweifelten Polizisten aus der Klemme. Mit Intuition und unnachahmlicher Kombinationsgabe enthüllt er den vermeintlichen Spuk als den Ulk eines Malers, der einem Freund die Macht naturgetreuer Malerei demonstrieren wollte.

Erzählerin - Dagmar von Thomas
Lord Peter Wimsey - Peter Fricke
Harriet, seine Frau - Conny Wolter
Schwester - Daniela Voß
Arzt - Felix von Manteuffel
Konstabler Burt - Marco Albrecht
Mr. O´Halloran - Martin Olbertz
Diener William - Carl Heinz Choynski
Dienstmädchen - Susanne Böwe

Dorothy L. Sayers, (1893-1957) war eine der ersten Frauen, die an der Universität ihres Geburtsorts Oxford Examen machte. Sie wurde Lehrerin, arbeitete dann aber für zehn Jahre in einer Werbeagentur. Als Schriftstellerin begann sie mit religiösen Gedichten und Geschichten. Ihre über zwanzig Detektivromane sind inzwischen in die Literaturgeschichte eingegangen. Sie gehört mit Agatha Christie und P.D.James zur Trias der großen englischen Kriminalautorinnen. 1950 erhielt sie in Anerkennung ihrer literarischen Verdienste um den Kriminalroman den Ehrendoktortitel der Universität Durham.