Schattenbilder

von Felix Huby und Ulrich Werner Grimm
Regie: Klaus Mehrländer
Produktion: WDR 1998
Teil 1/45'
Teil 2/53'

Ole van Dyck, Hauptkommissar bei der Berliner Sonderkommission Kunst, wird an den Tatort eines schrecklichen Mordfalls gerufen. Professor Cassian Kaiser, Kunsthistoriker und Mitinhaber einer alteingesessenen Kunsthandlung, ist am Wannsee ermordet worden. Für van Dyck, Polizist mit Liebe zur Kunst, war der alte Herr ein inniger Berater und Freund. Nun stellt sich heraus, dass Cassian Kaiser Kunstexperte der deutschen Wehrmacht war. Seinen Sachverstand missbrauchten die Nazis um beim "Beutemachen" die besten Stücke herauszufinden und sachgemäß abzutransportieren. Nach der Niederlage der Deutschen diente Kaiser den Sowjets in ähnlicher Mission.
Bei Kriegsende war er dem SS-Kunstexperten Mangold begegnet und hatte mit ansehen müssen, wie der SS-Hauptsturmführer mit den wertvollsten Kunstschätzen verschwunden war. Jetzt ist Mangold wieder aufgetaucht, das Geschäft mit Beutekunst blüht und die Fäden reichen bis Amsterdam, Moskau und Argentinien.

Felix Huby, geboren 1938, ist einer der bekanntesten Fernsehautoren und schrieb die Drehbücher für zahlreiche "Tatort"-Krimis und populäre Serien. Er begann als Journalist ("Der Spiegel") und wurde Ende der siebziger Jahre mit seinen Kriminalromanen bekannt. Felix Huby lebt in Berlin und auf der Insel Usedom.
Ulrich Werner Grimm wurde 1954 in Gera geboren, war zunächst Werbekaufmann, holte das Abitur nach und studierte an der Berliner Humboldt-Universität Philosophie, Geschichte und Kulturtheorie.
Gemeinsam schrieben die beiden Autoren auch das Hörspiel "Berlin Airlift" (WDR 1998).