Das Scherbengericht

von Stefan Richwien
nach einer Idee von Saki
Regie: Klaus-Dieter Pittrich
Produktion: WDR 2000
Länge:

Als auf Sir Peters Schädel eine Flasche Rotwein zerschmettert wird,
verliert eine der bedeutendsten Weinsammlungen Britanniens ihren
Besitzer. Die Ermittlungen bleiben ergebnislos. Doch Egbert, ein
Verwandter des Toten, mag sich damit nicht zufrieden geben. Er ist
davon überzeugt, dass die Wahrheit über Sir Peters Tod aus den
Geheimnissen des Weines selbst herauszulesen sei. Mit dieser
Grundüberzeugung ausgestattet, sucht er seinen Onkel Clarence auf,
der zu den besten Weinkennern des Königreichs zählt und wie kein
zweiter Auskunft über Sir Peters Pretiosen geben kann. Zu diesem
Gespräch werden gereicht: Fasanenbrust in Madeira und ein
Puligny-Montrachet, teuerste Lage, bester Jahrgang. Als Nachtisch gibt
es Lebkuchen-Soufflé mit Aprikosen-Mousse und die Gewißheit, dass
sich Neffe Egbert und Onkel Clarence auf den Tod nicht ausstehen
können.

Stefan Richwien, geboren 1947 in Weißenburg/Bayern, lebt als freier
Autor und Übersetzer in München. Da er vor allem Kinder für das Radio
begeistern möchte, schreibt er mit Vorliebe für die Altersgruppe der 7-
bis 87jährigen. Zahlreiche Funkerzählungen und Hörspiele. Den Anstoß
zu diesem Hörspiel gab die Erzählung "Der wunde Punkt" des
englischen Journalisten und Schriftstellers Hector Hugh Munro, genannt
Saki, ein Künstlername, der aus dem Persischen stammt und so viel
wie "Mundschenk" bedeutet.

Mit: Werner Wölbern, Horst Sachtleben und Francis Gay