Schieß mich zum Mars, Liebling

Eine Science-Fiction Revue von Myra Çakan
Regie Leonhard Koppelmann
Mit
Produktion WDR 2006
ca 55 Min.

Die alternde Diva Banamarama Halcion hat schon alle Revuepaläste dieses Sonnensystems gesehen. Jetzt will sie sich inkognito auf einer transstellaren Luxuskreuzfahrt von den Strapazen der letzten Tournee erholen - und vielleicht auf Proxima Centauri, in eingeweihten Kreisen auch als Botox-Planet bekannt, ihre Jugendlichkeit wieder auffrischen lassen. Doch ihre Launen und ihr exzentrischer Impresario verraten schon bald die wahre Identität der Diva. Für Banamarama nur zu verschmerzen, indem ihr sogleich die Inszenierung der traditionellen Bordrevue angetragen wird. Doch vor der Premiere von "Schieß mich zum Mars, Liebling" muss die Primadonna einige Zumutungen ertragen: Die wichtigste Requisite des Musicals, ein Dolch, steckt im Bauch einer Leiche, und die schüchterne Assistentin der Diva, Mimsy, steht unter Mordverdacht. Außerdem offenbart sich bereits beim Captains Dinner, dass auch andere Passagiere sich auffällig bemühen, ihre wahren Identitäten geheim zu halten. Welcher Schein trügt? Schlägt der Mörder wieder zu ? Und kann die Premiere heil über die Bühne gehen? Fragen, die sich erst beim großen Finale von "Schieß mich zum Mars, Liebling" klären werden.

Myra Çakan lebt als freie Autorin und Journalistin in Hamburg. Als Vorreiterin der deutschsprachigen Cyberpunk-Literatur veröffentlichte sie Romane und Kurzgeschichten in Deutschland, den USA, der Slowakei. Für Eins Live schrieb sie bereits die Hörspiele "Keine Sterne über Downtown" (2002) und "Landgang" (2004). Zur Zeit arbeitet Myra Çakan an ihrem neuen Roman.