Schloß Gripsholm

von Kurt Tucholsky

Regie: Hans Knötzsch
Bearbeitung: Horst Ulrich Wendler
Produktion: DDR 1964
Länge: 68'

Nach Schweden fährt im Sommerurlaub ein Liebespaar aus Berliner Künstlerkreisen. Sie mieten sich für drei Wochen in Schloss Gripsholm ein. Dort erhalten sie Besuch von ihren Freunden, was zu erotisch kapriziösen Verwicklungen führt. Kontrastiert wird diese Sommerfrischenleichtlebigkeit von der Geschichte eines kleinen Mädchens. Es leidet im nahegelegenen Kinderheim unter der sadistischen Leiterin des Instituts. Die Gripsholmer Urlauber sehen sich zum Handeln genötigt.

Mit: Ursula Karusseit, Fred Düren, Angelika Domröse, Hans Joachim Hanisch u.a.

Kurt Tucholsky, 1890 in Berlin geboren, musste mit der Machtergreifung der Nazis ins Exil gehen und beging 1935 in Göteborg Suizid. Er gehörte zu den wichtigsten Publizisten der Weimarer Republik und war u.a. Mitherausgeber der "Weltbühne". Sein Werk gilt als eines der wenigen, in dem Satire, Dichtung und Kritik zu einer die Aktualität überdauernden literarischen Synthese gefunden haben.