Schwabenblues
Geschichte einer schwäbischen Familie

von Felix Huby und Jürgen Popig

Regie: Susanne Hinkelbein
Produktion: SWR Tübingen 2005
Länge: 43'

Trossingen 1856: Matthias Hohner ist ein erfolgloser Geschäftsmann. Doch seine Freundin Anna ist schwanger und er braucht dringend eine Einkommensquelle. Aus diesem Grund schaut er einem örtlichen Instrumentenbauer über die Schulter, probiert es selbst, und schon bald stellt sich der erste Erfolg ein. Mundharmonikas aus dem Hause Hohner werden rasch auf der ganzen Welt gespielt. Doch nicht immer läuft alles so harmonisch, denn ein Familienunternehmen will ordentlich geführt sein.

Mit: Hubertus Gertzen, Sabine Niethammer, Bernd Gnann, Monika Hirschle, P. J. Kemmer u. a.

Felix Huby, geboren 1938 als Eberhard Hungerbühler in Dettenhausen, lebte in Stuttgart und ging 1991 nach Berlin. Huby war Zeitungsredakteur und Spiegel-Korrespondent, bevor er anfing, Krimis zu schreiben. Eine seiner bekanntesten Figuren ist der inzwischen pensionierte Stuttgarter "Tatort"-Kommissar Ernst Bienzle. Seit den achtziger Jahren gehört Huby zu den meistbeschäftigten Drehbuchautoren des deutschen Fernsehens.

Jürgen Popig, geboren 1961 in Esslingen am Neckar, lebt als Dramaturg und Autor in Osnabrück. Er arbeitete als Dramaturg in Singen, Freiburg und ab 1991 am Staatstheater Stuttgart. Seit der Spielzeit 2005/06 ist er Leitender Schauspieldramaturg am Theater Osnabrück. Daneben schreibt er Theaterstücke, unter anderem "Schwabenblues" (zusammen mit Felix Huby) für das Festival "Theater der Welt" (2005) und "Shoppen" (nach dem Film von Ralf Westhoff) für das Theater am Kurfürstendamm Berlin (2009).