Schwarze Vögel

von Gunnar Gunnarsson
Aus dem Dänischen von Karl-Ludwig Wetzig

Regie: Judith Lorentz
Produktion: DKultur 2013
Länge: 56'


Island 1802: Bauer Bjarni Bjarnason verliert durch Krankheit zwei Söhne und muss die Hälfte seines abseits gelegenen Gehöft an Jon verpachten. Der gut aussehende, kräftige Bjarni ist mit der kranken und ewig klagenden Gudrun verheiratet, der Pächter Jon, ein Griesgram, mit der schönen Steinnun.

Bjarni und Steinnun scheinen füreinander geschaffen zu sein. Als Gudrun stirbt und Jon von den Klippen ins Meer stürzt, gibt es viele Gerüchte im Dorf. Das Paar muss sich in einem dramatischen Indizienprozess unter dem Vorsitz von Richter Scheving stellen.

Gunnar Gunnarsson hat die Gerichtsakten des authentischen Falls in Kopenhagen studiert.

Gunnar Gunnarsson (1898 bis 1975), ist isländischer Dichter. 1912 erschien sein Roman "Die Leute auf Borg", dem drei weitere Teile folgten. In den 1920er- und 1930er-Jahren wurden seine Bücher vor allem in Deutschland in hohen Auflagen gedruckt.