Schwarze Wasser

von Kerstin Ekman
Übersetzung aus dem Schwedischen von Hedwig M. Binder
Bearbeitung: Valerie Stiegele
Regie: Hans Gerd Krogmann
Produktion: SFB 1997

Mit: Otto Sander, Angelika Thomas, Ulrike Krumbiegel, Christian Berkel, Joachim Nottke u.v.a.

Svartvattnet ("Schwarzwasser"), 1974:
Die Lehrerin Annie Raft kommt zusammen mit ihrer sechsjährigen Tochter Mia in dem
kleinen nordschwedischen Ort an. Sie will hier zu ihrem Geliebten Dan in eine
HippieKommune ziehen. Aber Dan holt sie nicht vom Bus ab. Annie macht sich mit Mia allein auf den
Weg durch die Wildnis. Sie irren lange in dem menschenleeren Gebiet herum. Annie sieht plötzlich im
fahlen Licht der Mitternachtssonne einen fremdländisch aussehenden Jungen auf dem Weg vorbei stürzen.
Kurz darauf stößt sie auf ein Zelt, in dem zwei Leichen liegen. 18 Jahre später lebt Annie wieder in dieser
Gegend. Mia ist jetzt erwachsen. Und eines frühen Morgens entdeckt sie ihre Tochter in
den Armen jenes Fremden, den sie für einen Mörder hält.

Kerstin Ekman, geboren 1933 in Schweden, begann ihre literarische Karriere mit dem Schreiben von Kriminalromanen. Es folgten Romane mit sozialer Thematik. Sie gehörte dem Kreis der „Achtzehn“ in der Schwedischen Akademie an, die die Literaturnobelpreisträger bestimmen. Aus Protest gegen die opportunistische Haltung der Akademie in Sachen Salman Rushdie verließ sie diesen Kreis.