Die Stiftung

von Kay Langstengel
Regie: Ulrich Lampen
Produktion: hr 2001
47 Min.

Katharina Bremer hat einen Tumor. Da sie über 35 und kinderlos ist, zudem nicht in einem "außerordentlich wichtigen Beruf" arbeitet, hat sie keinen Anspruch darauf, daß die Krankenkassen den Eingriff bezahlen. Als arbeitslose Verkäuferin wird ihr auch keine Bank einen Kredit bewilligen, und ohne Operation hat sie keine Chance. Da bietet ihr der behandelnde Arzt die Nummer einer Stiftung an, die "besondere Kurzarbeiten" vergibt und damit die Operation finanziert.
Bei dem Auftrag der Stiftung handelt es sich um kaltblütigen Mord. Und Katharina Bremer wundert sich selbst am meisten darüber, daß sie nun mit einer 9mm Beretta in der Handtasche auf dem Weg zu einer ihr unbekannten Adresse ist. Alles ist genauestens geplant und vorbereitet, doch dann ist die ältere Dame, die Katharina aufsuchen soll, nicht allein in ihrer Wohnung...

Mit Ulrike Grote, Hans-Peter Hallwachs, Felix von Manteuffel, u.v.a.

Kay Langstengel, geboren 1965 in Berlin, Studium an der HdK, zeitweise Arbeit als Krankenpfleger. Schreibt Lyrik, Prosa, Libretti. Zuletzt wurde "Köchelverzeichnis 2001" an der Kammeroper Wien aufgeführt. "Die Stiftung" ist sein erstes Hörspiel.