Das stille Gold der alten Dame

von Léo Malet
Bearbeitung: Klaus Schmitz
Regie: Hans Gerd Krogmann
Produktion: SWR 1998
54 Min.

Hinter den Mauern der hochherrschaftlichen Jugendstilvilla in der Rue Ranelagh, im vornehmen und teuren 16. Arrondissement, spielt sich eine Tragödie ab - sehr leise, sehr dezent, aber deshalb nicht weniger blutig und schmutzig. Madame Ailot, die Dame des Hauses, vermisst wertvollen, einzigartigen Schmuck. Um Aufsehen zu vermeiden, engagiert sie Nestor Burma, der ihren Chauffeur, bis dato ihr Liebhaber, zur Herausgabe des Schmucks bewegen soll. Aber der Chauffeur ist tot, erschossen von Madames Nichte, so scheint es. Und dann sind noch andere hinter den Preziosen her, die eine eigenartige Spur von Blut und Tod hinterlassen.

Léo Malet (1909-1996), ging 16-jährig nach Paris, lebte unter Anarchisten, schlug sich als Chansonnier durch und begann unter dem Einfluss der Surrealisten zu schreiben. Die Vorlage zu diesem Hörspiel stammt aus seiner bekannten Reihe "Neue Geheimnisse von Paris", in der jede Krimi-Folge in einem anderen Arrondissement spielt.