Die Stimme aus dem Grab

von Agatha Christie
‹bersetzung aus dem Englischen von Wolfgang Nied
Regie Paul Land
Mit Julia Costa, Ernst Fritz Fürbringer, Edith Heerdegen, Charles Wirths, Thessy Kuhls, Hans Herrmann-Schaufuß, Käthe Lindenberg, Kurt Haars u.a.
Produktion SDR 1961
38 Min.

Bei diesem Hörspiel darf man zweierlei andeuten: erstens kommt Agatha Christie's berühmter Detektiv Hercule Poirot darin nicht vor. Zweitens sorgt ein echt englischer Spuk zunächst für Dichtung und dann für Wahrheit. Mehr sollte nicht verraten werden - oder doch? James Brent erhält auf einer Cocktail-Party in seinem Haus einen Telefonanruf, der ihn völlig aus der Fassung bringt. Am Apparat meldet sich seine erst vor kurzem tödlich verunglückte Frau Fay. Klar und deutlich erkennt er ihre Stimme. Sie bittet ihn, zu dem Bahnhof von Newton Evert zu kommen, um 19.15 Uhr - "dort, wo Du mich verlassen hast", sagt sie. Zuerst vermutet Brent, dass sich jemand einen schlechten Scherz mit ihm erlaubt. Aber auch ein Bahnbeamter erkennt die Frau wieder, die er bisher nur als Leiche kannte. Und die Anrufe wiederholen sich. Und Fay wird immer bedrängender und bringt das Leben von James Brent und seiner neuen Frau arg durcheinander.

Agatha Christie (1890-1976) war die populärste britische Schriftstellerin. Ihre Detektive Hercule Poirot und Miss Alice Marple wurden weltberühmt, ihr Theaterstück "Die Mausefalle" kam als das meistgespielte Kriminalstück ins Guiness-Buch der Rekorde, "Mord im Orient- Express" wurde mehrfach verfilmt. 1971 hob die englische Königin die "Duchess of Death" in den Adelsstand.