Temutma

von Rebecca Bradley und Stewart Sloan
aus dem Englischen von Jürgen Bürger
Bearbeitung und Regie: Leonhard Koppelmann
Produktion: WDR 2002
55'

Ein Mörder macht Hongkong unsicher. Nacht für Nacht schlägt er zu, in den reichen Villenvierteln ebenso wie in den Elendsquartieren der Millionenstadt. Seine Opfer haben nur eines gemeinsam: Kein Tropfen Blut ist mehr in den Leichen. Racheakte der Triaden? Satanische Rituale? Die besten Köpfe der Hongkonger Mordkommission stehen vor einem Rätsel. Erst als seine eigene Freundin dem Mörder zum Opfer fällt, beginnt Superintendent Michael Scott zu begreifen, was er verfolgt. Und was ihn verfolgt.
Die Spuren führen in die geheimnisvolle ummauerte Stadt von Kowloon, die nach Jahrhunderten dem Abriss zum Opfer fallen soll. Dort in den Kellern schlummert ein vergessenes Grauen: der kuang-shi Temutma, blutdurstig und unsterblich.

Rebecca Bradley, kanadische Archäologin, lebt nach einigen Jahren in Hongkong jetzt wieder in Calgary. Als Fantasy-Autorin hat sie sich international einen großen Leserkreis erschrieben. Ihre "Gil"-Trilogie ist auch auf deutsch erschienen.
Stewart Sloan stammt aus einer alteingesessenen Hongkonger Familie. Heute betreibt er dort eine florierende Privatdetektei. Er gründete zusammen mit Rebecca Bradley den Verlag "Hong Kong Horrors".