Todessonate

von Jiri Ort
Regie: Andreas Weber-Schäfer
Musik: Martin Barem und Bernhard Baier
Produktion: Südwestrundfunk 1998
Länge: 39'54

Wie kommt die verwirrte Frau Klingenberg, die nur noch unter Aufsicht in einer Anstalt leben kann, an ein so kostbares Cello?
Es stellt sich heraus, dass es ihr auch nicht wirklich gehört. Der rechtmäßige Erbe des Instruments, Egbert Grewert, macht seine Ansprüche geltend und stürzt damit die alte Dame in Verzweiflung. Die Unterhaltung mit dem Cello war ihr einziger Lebensinhalt.
Kurz nachdem Crewert das Cello unter einem Vorwand an sich gebracht hat, um es zu verkaufen, gerät er unter den Ein-fluss bedrückender Albträume. Das Instrument scheint eine dramatische Begebenheit aus den dreißiger Jahren in Berlin zu erzählen. Zunehmend fühlt sich Grewert darin verstrickt.

Darsteller: Ralf Lichtenberg, Hanna Burgwitz. Christine Schonfeld.

Jiri Ort, 1946 im tschechischen Brunn geboren. Informationstechniker und Autor, lebt in der Nähe von München. Science-fiction-und Phantastik-Hörspiele.