Tod geht durch den Magen

von Heinz Kulas
Regie: Hans-Jürgen Ott
Produktion: Radio Bremen 1985
39'

Mitwirkende:
Kommissar Tigre: Gert Haucke
1. Assistent: Witta Pohl
2. Assistent: Ulrich von Bock
Konsul Fleischhauer: Harald Hallgard
Nora, Haushälterin: Marianne Schilling

Kommissar Tigre schätzt aufgeklärte Fälle in seinem Kommissariat ebenso wie Mitarbeiter, die nicht übermäßig laut im Büro Radio hören. Außerdem ist er ein Freund der feinen Küche. Als er eines Tages die Todesursache einer Frau aus ersten Kreisen klären muss, bittet er seine Mitarbeiter häufiger als sonst zu einem privaten Essen vor und nach der Arbeit. In der gepflegten Umgebung eines Restaurants lässt es sich - so meint Tigre - besser über die möglichen Todesursachen der Frau Konsul und über das Verhalten des Witwers diskutieren. Als der Fall geklärt ist, der Täter überführt, gibt Tigre ihm den Rat: "Essen sie weiter so wie bisher, so dienen sie der Gerechtigkeit." In seinem Kriminalstück "Tod geht durch den Magen" schildert Heinz Kulas den Beweggrund eines Kommissars, einen überführten Täter nicht zu verhaften, sondern ihm weitgehend die Freiheit zu lassen sowie ihm weiterhin "guten Appetit" zu wünschen.

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