Tod im Bild. der Fall Fabritius

von Bernd Schmidt
Regie Stefan Hilsbecher
Produktion SWR 2007
ca. 56 Min.

Am Morgen des 12. Oktober 1654 weht ein frischer Westwind durch die Straßen von Delft. Carel Fabritius hat seine Pinsel sortiert. Der junge Maler erwartet einen Gast, den er porträtieren soll. Von diesem Auftrag würde er die nächsten Wochen leben können, die Leute zahlen gut. Vom "Goldenen Zeitalter" der holländischen Malerei wird man später sprechen. Doch heute, am 12. Oktober 1654, wird Carel Fabritius sterben und für lange Zeit wird man ihn vergessen.

350 Jahre später: Die Restauratorin Sybille Rohrbach- Sonnenschein ist besessen von dem Fabritius-Gemälde "Torwache". Sie entwendet es aus dem Schweriner Museum, weil sie vermutet, das Bild erzähle die Geschichte eines Mordes. Sie möchte diesen uralten Fall unbedingt aufklären, zumal sie glaubt, dass damit auch die Gründe für den gewaltsamen Tod des Malers Fabritius ans Licht kommen ... Doch während sie an der Farbe kratzt, stirbt ihr Helfershelfer eines makaberen Todes. Es gibt kein Halten mehr: Angesichts der erhofften Enthüllungen geht die Restauratorin über Leichen. Der nicht uncharmante Kommissar Reuter und seine gallige Assistentin „Pflänzchen“ ermitteln.

Bernd Schmidt, geboren 958 in bochum, lebt seit 977 in berlin, wo er an der Freien universität Anglistik, Germanistik und Theaterwissenschaften studierte. Für Hörfunk und Theater bearbeitete und übersetzte er u.a. Texte von Ryan craig, John Godber, Arthur miller und Tennessee williams. "Tod im bild. der Fall Fabritius" ist sein erstes Hörspiel.