Tod im Skriptorium

von Peter Tremayne
aus dem Englischen von Friedrich Baadke
Bearbeitung: Stefan Ripplinger
Regie: Christoph Pragua
Produktion: WDR 2005
54', 54'

Irland im 7. Jahrhundert: Im Kloster Ahli’ier im Königreich von Muman liegt Dacàn, hoher Gelehrter des Nachbarreiches Lahgin, erstochen in seinem Blut. Die Könige beider Reiche, ohnehin im Streit um Ländereien, verstricken sich in endloser Ränke, in Raub und Brandschatzerei. Einzig Fidelma, Anwältin vor Gericht, Nonne und Schwester des neuen Königs von Cashel, ist berufen, sich durch einen Morast aus Lügen, Halbwahrheiten und Geheimnissen zu kämpfen. Durch uraltes Schriftgut im Skriptorium kommt schließlich eine kaum glaubliche Wahrheit ans Licht.

Peter Tremayne, unter seinem bürgerlichen Namen Historiker in Oxford, hat sich mit dieser frühen Phase der klösterlichen Kultur in Irland beschäftigt und dieser Epoche an der Schnittstelle zwischen Paganismus und dem neuen Glauben mit einer Romanfolge um die Nonne Fidelma ein fesselndes Denkmal gesetzt. Peter Tremaynes Romane wurden in viele Sprachen übersetzt und erreichen als Highlights des Historienkrimis ein Millionenpublikum.