Tod und ein bisschen Liebe

von Alexandra Marinina
aus dem Russischen von Natascha Wodin
Bearbeitung: Stefan Ripplinger
Regie: Thomas Werner
Produktion: WDR 2001
ca. 54'

Jetzt meint es die Moskauer Kripobeamtin Anastasija Kamenskaja ernst: sie will endlich ihren Lebensgefährten heiraten, und diesmal sollen ihr keine Mordfälle und sonstigen Katastrophen dazwischenfunken. Tatsächlich schafft es das Paar bis ins Standesamt; in die kleine Stille vor Kamenskajas Jawort aber tönt ein ohrenbetäubender Schrei: eine Braut ist erschossen worden. Und wieder muss der Bräutigam der Vollblutpolizistin zurückstehen - Kamenskaja stürzt sich hinein in einen neuen Fall, der noch brisanter wird, als sie erfährt, dass in einem anderen Moskauer Standesamt ebenfalls eine Braut erschossen wurde. Die Kriminalbeamten durchforsten die Lebens- und Liebesgeschichten der erschossenen Frauen; an Motiven für einen Mord mangelt es nicht. Möglich wäre aber auch, dass die beiden jungen Frauen eher zufällige Opfer waren; das hieße, dass man es eventuell mit einem Serientäter zu tun hat. Oder gar mit einer Serientäterin?

Mit: Donata Höffer, Marianne Rogée, Justus Fritzsche, Philipp Schepmann u.a.

Alexandra Marinina - alias Marina Alexejewa - ist promovierte Juristin und äußerst erfolgreiche Kriminalautorin. Seit 1995 schrieb sie zwanzig Kriminalromane mit der Heldin Anastasija Kamenskaja, die in Russland insgesamt mehr als 15 Millionen mal verkauft wurden. Der WDR produzierte bislang alle in deutschsprachiger Übersetzung erschienenen Kamenskaja-Krimis, zuletzt „ Mit verdeckten Karten“ (Februar 2001).