Der Traum

von Agatha Christie
aus dem Englischen von Maria Meinert und Renate Weigl
Funkeinrichtung: Alexander Schnitzler
Komposition: Henrik Albrecht
Regie: Stefan Hilsbecher
Produktion: SWR/MDR 2006
54'

In einem alten Haus, das sich gegen das moderne London erfolgreich zur Wehr setzt, lebt der kapriziöse Millionär Benedict Farley, berühmt und berüchtigt für seine exzen¬trischen Eigenheiten. Wie auch sein Haus, ist er ein Relikt einer früheren Zeit, die längst vergangen, aber irgendwie immer noch am Leben ist. Jede Nacht hat er einen Traum von solcher Intensität und Klarheit, dass er sich genötigt fühlt, Hercule Poirot zu konsultieren. Denn es ist kein harmloses Traumgespinst, das am nächsten Morgen einfach fortgewischt werden könnte, sondern die beunruhigende Ankündigung eines Verbrechens. Doch Poirot ist kein Traumdeuter, und so bleibt ihm nichts weiter übrig, als unverrichteter Dinge wieder abzuziehen. Dennoch stimmte in diesem Haus etwas nicht, dessen ist sich Poirot gewiss. Mit | Felix von Manteuffel, Friedhelm Ptok, Jürgen Holtz u.a.

Agatha Christie (1890 - 1976) arbeitete während des Ersten Weltkriegs als Kranken schwester und schrieb in den freien Stunden ihren ersten Krimi. Mit 40 Jahren war sie eine der berühmtesten Schriftstellerinnen ihrer Zeit. Ihre etwa 80 Krimis erreichten riesige Auflagen. Mehrere Hörspieladaptionen.