Tschick

von Wolfgang Herrndorf

Regie: Iris Drögekamp
Bearbeitung: Norbert Schaeffer
Produktion: NDR 2011
Länge: 53'


Maik ist 14 und hat das Glück, zwei Wochen Sommerferien ohne Eltern verbringen zu dürfen. Die Mutter in der Entzugsklinik, der Vater auf amouröser Abenteuerfahrt mit seiner Geliebten, vergräbt Maik sich allein zu Haus in seinem Liebeskummer. Doch dann steht Tschick vor der Tür, der Neue in der Klasse, eigentlich Andrej Tschitscharow, ein Russe aus der Asi-Siedlung, der gerne mal besoffen zum Unterricht kommt. Mit geklautem - oder wie Tschick sagt: „ausgeliehenem" - Auto, nimmt er Maik mit auf Spritztour. Das Ziel: die Walachei. Ohne Karte und Kompass knattern die beiden durch die sommerglühende Provinz und entdecken dabei allerlei Merkwürdiges, aber vor allem: das Leben.

Wolfgang Herrndorf, Jahrgang 1965, ist Schriftsteller, Maler und Illustrator. Sein Roman „Tschick" wurde 2011 mit dem deutschen Literaturpreis sowie dem Clemens-Brentano-Preis ausgezeichnet. Für seinen jüngsten Roman „Sand" erhielt er den Preis der Leipziger Buchmesse.