Der Unsichtbare

von Gilbert Keith Chesterton
Aus dem Englischen von Heinrich Fischer
Hörspielbearbeitung: Ulrich Griebel
Komposition: Stefan König
Regie: Klaus Zippel
Produktion: MDR/RBB/SWR 2005
Länge: ca. 55'

John Turnbull Angus liebt die junge Laura und macht ihr einen Heiratsantrag. Laura glaubt ihn abweisen zu müssen, weil sie sich von zwei früheren Verehrern verfolgt fühlt. Während Smythe ihr ständig Liebesbriefe schreibt, ist Welkin verschwunden. Nur: Laura hört manchmal seine Stimme, ganz real. Und Smythe bekommt Drohbriefe von ihm, immer wenn er Laura geschrieben hat. Der Kampf der beiden Nebenbuhler eskaliert: Smythe bekommt eine Todesdrohung. Um ihn zu schützen, bringt Angus ihn in dessen Wohnung und postiert vier Männer als Wache. Dann holt er den Privatdetektiv Flambeau und dessen Freund Pater Brown zu Hilfe, die sich in der Nachbarschaft aufhalten. Als die drei in Smythes Wohnung eintreffen, ist dieser verschwunden, nur ein Blutfleck auf dem Fußboden zeugt von einem Verbrechen. Die vier Wachen schwören, daß niemand das Haus und die Wohnung betreten oder verlassen habe. Durch eine beiläufige Bemerkung Flambeaus kommt Pater Brown auf die verblüffende Lösung.

Gilbert Keith Chesterton, (1874-1936). Der vielseitige englische Schriftsteller ist der Erfinder der Figur des Pater Brown, der Kriminalfälle auf eigenwillige und verblüffende Weise aufklärt. Besonders wertvoll sind auch seine Gedichte, wie „The Ballad of the White Horse (1911) und seine literarisch und sozialkritischen Essays.