Der Untergang des Hauses K.

von Christoph Güsken

Regie Petra Feldhoff

Produktion WDR 2007/ca. 108’

Kann die bloße Angst vor dem Tod einen Menschen umbringen? Gert Karnap, ehemals gefragter Starreporter, stellt sich diese Frage angesichts des tragischen Todes seines Freundes. Um den Schicksalsschlag zu verarbeiten, zieht er aufs Land. Doch die Geister, denen er entfliehen wollte, holen ihn dort schnell wieder ein. Im Gartenpavillon seines gerade erst erworbenen Hauses entdeckt er ein eingemauertes Skelett. Handelt es sich dabei um den nie gefassten Serienmörder Rasputin, wie die Polizei vermutet? Das Bemühen, den Hintergrund des mysteriösen Fundes aufzuklären, verwickelt Karnap schon bald in die düstere Geschichte seines Vorbewohners: Der Maler Roland Klint war besessen von den Werken Edgar Allan Poes und von der Angst, eines Tages irrtümlich lebendig begraben zu werden ...

Christoph Güsken, geboren 1958 in Mönchengladbach, studierte Theologie, arbeitete als Museumswärter, Aktenabhänger und Buchhändler. Seit 1995 lebt er als freier Autor in Münster. Er veröffentlichte zahlreiche Kriminalromane und Hörspiele, für den WDR schrieb er zuletzt „Wyatt Earp auf Mallorca“ (2000).