Vaudreys Verschwinden

von Gilbert Keith Chesterton
aus dem Englischen von Alfred P. Zeller
Funkeinrichtung: Ulrich Griebel
Regie: Klaus Zippel
Produktion: MDR/RBB/SWR 2005
50 Minuten

Sir Arthur Vaudrey verschwindet am helllichten Tag in dem kleinen Dorf, das nahe seiner Villa liegt. Pater Brown verfolgt Vaudreys Weg: den Metzgerladen hatte er aufgesucht und war beim Herauskommen noch gesehen worden – dann verliert sich seine Spur. Wohin kann der lebenslustige alte Herr noch gegangen sein? Vielleicht in den Tabakladen, der auch eine Barbierstube beherbergt, oder in den Krämerladen einer alten Frau, vielleicht in ein Konfektionsgeschäft oder in einen Laden, der Limonade verkauft? Zurück zu seiner Villa kann er jedenfalls nicht gegangen sein, der Weg wurde von einem Angler beobachtet. Pater Brown findet den Vermissten schließlich am Flussufer: mit durchschnittener Kehle. Nun muss der Hintergrund des Mordes aufgeklärt werden. Verdächtige gibt es genügend, bis der kleine Pater schließlich einen als Mörder entlarvt.

Gilbert Keith Chesterton, (1874-1936). Der vielseitige englische Schriftsteller ist der Erfinder der Figur des Pater Brown, der Kriminalfälle auf eigenwillige und verblüffende Weise aufklärt. Besonders wertvoll sind auch seine Gedichte, wie „The Ballad of the White Horse (1911) und seine literarisch und sozialkritischen Essays.