Die vier letzten Dinge

von Andrew Taylor
Übersetzung aus dem Englischen: Renate Orth-Guttmann
Musik: Bert Wrede
Hörspielbearbeitung: Valerie Stiegele
Regie: Ulrich Lampen
NDR 2001,
je ca 55 Min.

Die vierjährige Lucy wird eines kalten Wintertages aus dem Haus ihrer Tagesmutter entführt. Für ihre Eltern, den Polizisten Michael und die Pfarrerin Sally, beginnt nun ein schrecklicher Alptraum. Dreimal wird Sally von der Polizei zum Friedhof und zur Kirche bestellt, um grausige Fundstücke in Augenschein zu nehmen: eine tiefgefrorene Kinderhand, ein Kinderbein, abgeschnittene Haare. Sally ist erstmal erleichtert: Nur die Haare stammen von Lucy. Doch diese Funde sind verschlüsselte Botschaften. Sie enthalten, wie sich nach und nach herausstellt, einen Hinweis auf die Eschatologie, also die Lehre von den vier letzten Dingen: Tod und Gericht, Himmel und Hölle. Der oder die Täter sind mit christlicher Theologie vertraut. Handelt es sich um religiöse Spinner? Während Eltern und Polizei unter Einbeziehung eines Theologen das Rätsel um Lucy und ihre Kidnapper zu lösen versuchen, läuft die Zeit...

Mit Sophie Rois, Benjamin Reding, Martina Gedeck, Felix von Manteuffel, Hansa Czypionka

Andrew Taylor, 1951 in Stevenage/England geboren, studierte in Cambridge und London und arbeitete u. a. als Bibliothekar und Schiffsbauer. Seit 1981 freier Autor. Zahlreiche Auszeichnungen.