Was dein Name verbirgt

von Clara Sánchez

Regie: Claudia Johanna Leist
Produktion: WDR 2011
Länge: ca. 54'und 54'

Julian, ein Überlebender des KZ Mauthausen, hat in aller Welt zusammen mit seinem Freund Salva verdeckte Ermittlungen gegen untergetauchte Naziverbrecher geführt. Als ihn eine verschlüsselte Nachricht Salvas aus Spanien erreicht, bricht er seine Zelte in Buenos Aires ab und macht sich auf den Weg an die spanische Ostküste, nach Dianium, der Fluchtburg der Nazi-Bruderschaft. Dort begegnet Julian durch Zufall der jungen schwangeren Spanierin Sandra, die sich für ein paar Monate aus Madrid an die Küste zurückgezogen hat, um Ordnung in ihr chaotisches Leben zu bringen. Sie jobbt in Dianium bei dem norwegischen Ehepaar Christensen als eine Art Mädchen für alles, wird dafür gut bezahlt und bekommt ebenfalls eine kostenlose Unterkunft in der Villa der wohlhabenden Norweger. Je mehr die ahnungslose Sandra durch Julian erfährt, umso tiefer verstrickt sie sich in die Fänge der Nazi-Bruderschaft.

Clara Sánchez, geboren 1955 in Guadalajara, studierte Literatur in Madrid und schrieb zahlreiche Romane. Für ihren Politthriller. Was dein Name verbirgt wurde die bekannte spanische Schriftstellerin 2010 mit einem der bedeutendsten Literaturpreise Spaniens ausgezeichnet, dem Premio Nadal. Auch die Filmrechte sind inzwischen verkauft.