Webers Liste

von Hermann Moers

Regie: Heiner Schmidt
Produktion: SWF 1978
Länge: 53'

Webers Liste ist die Geschichte eines geplanten Amoklaufs. Nachdem ein Mann ermordet wurde, wird auf dem Schreibtisch des Zeitungsredakteurs Weber eine Liste mit fünf Namen gefunden. Der erste Name auf der Liste ist durchgestrichen. Und Webers Verhältnis zu den noch übrigen vier Personen ist fast ausnahmslos vorbelastet: Sein Vorgesetzter Tetzke verachtet ihn wegen seiner Ängstlichkeit und hat ihn vor Kollegen immer wieder gedemütigt. Webers Vater hielt ihn schon als Kind für einen Feigling und Versager. Seine Frau Gertie ist unfähig ihm zu helfen, geschweige denn, ihn zu lieben. Nur Nick, ein Säufer, ist eigentlich Webers Freund. Mit ihm kann er über das Unrecht reden, das beiden ständig widerfährt. Die Polizei fürchtet, dass weitere Morde folgen werden. Angst haben aber vor allem diejenigen, deren Namen auf Webers Liste stehen.

Mit: Ernst Jacobi, Günter Sauer, Antje Hagen, Wolfgang Forester u.a.

Hermann Moers, geb. 1930 in Köln, Autor. Dramen u.a. Zur Zeit der Distelblüte (1958). Auszeichnungen u.a. Gerhart-Hauptmann-Preis 1960. BR-Hörspiele Schampus für Schorsch (1977), Die Qualle (1977), Die Aussteiger (1978), Ballonpost (1985), Dicke Luft (1985).