Weiße Amseln müssen sterben

von Gerhard Herm
Regie: Frank E. Hübner
Produktion: WDR 1994/54'

Kommissar Brockmeyer ist nicht wenig erstaunt, als er eines Abends beim Besuch seiner Freundin Gina dort auf den reichen Franzosen Gavain Leandro trifft. Nicht nur, dass Leandro ein erfolgreicher Glücksspieler ist, er entpuppt sich zudem als hervorragender Vogelkenner. Und er prophezeit Gina, dass die frisch geschlüpfte Albino-Amsel in ihrem Garten bald von ihren Artgenossen getötet werden wird. Die Amseln erlauben keine Normabweichung und schicken dem Albino einen Killer auf den Hals. Was will Leandro damit sagen? Ein merkwürdiger Typ. Brockmeyer zieht Erkundigungen über den seltsamen Franzosen ein. Noch am gleichen Tag hat er einen Termin mit dem Konditor Lebrecht vereinbart. Lebrecht hat ihn um dieses Gespräch gebeten, weil sein Schwiegersohn seit Tagen vermisst wird und seine Tochter in der Nachttischschublade einen Revolver gefunden hat. Sollte es etwa einen Zusammenhang geben zwischen dem plötzlichen Verschwinden des jungen Konditors und dem ebenso plötzlichen Auftauchen des reichen Franzosen?

Gerhard Herm, geboren 1931 in Franken, ist ein bekannter Bestseller-Autor. Er schreibt außerdem Fernseh- und Hörspiele, für den WDR zuletzt "Ina kann nicht nur schießen" (2000).