Wenn der Weg zu Ende geht

von Aleksandar Obrenović
Aus dem Serbischen von Ivan Ivanji

Regie: Helli Stehle
Bearbeitung: Helli Stehle
Musik: Quartett Johannes Kobelt
Produktion: SRF 1959/2002
Länge: 40'

Der serbische Schriftsteller Aleksandar Obrenović (1928-2005) schrieb anrührende, witzige und groteske Geschichten. Diebe und Geizhälse werden menschlich, alte Eheleute giften sich an. Komik und Tragik haben jedoch Gründe.

Ein alter Mann, der sein Leben lang gespart und geknausert hat, bekommt nächtlichen Besuch. Ein Dieb hat beobachtet, wie der Alte viel Geld von der Bank geholt hat. Geld? Woher? Wofür? Der Alte leugnet und hat den Dieb schon fast überzeugt. Da kommt der betrunkene Nachbar und erzählt dem Dieb, dass der Alte anderntags mit seinem ganzen ersparten Vermögen einen Garten kaufen will.

Oder: Ein Ehepaar ödet sich an. Sie schieben sich gegenseitig die Schuld zu, dass der Sohn weg ist. Der Alte behauptet, der Sohn habe in einem Brief geschrieben, er ertrage die Mutter nicht mehr. Die Alte hebt noch immer für den Sohn etwas vom Essen auf, und dabei hat der Vater Hunger. Da klopft es an der Tür.

Mit: Rudolf Hofmann (Alter), Willy Buser (Dieb), Günther Heising (Nachbar) Ellen Widmann (Mutter), Max Knapp (Vater), Rudolf Frank (Mann)