Wilde Erdbeeren

von Ingmar Bergman
Aus dem Schwedischen von Irene von Schering

Regie: Rudolf Noelte
Komposition: Heinz Brüning
Bearbeitung: Maria Fuß/Rudolf Noelte
Produktion: BR/SWF/ORF 1966
Länge: 88'

Schweden jenseits der Sommeridylle. Erzählt wird die Geschichte des alternden Professors Isak Borg, eines Menschenfeinds, der minutiös all seine Kontakte analysiert und bewertet. Er ist mit seiner Tochter auf dem Weg ins schwedische Lund, wo er den Ehrendoktor der Universität erhalten soll. Die Autofahrt führt durch die Landschaft seiner Kindheit. Die Stationen der Reise werden in Träumen, Visionen und Erinnerungsbildern zu Stationen einer Lebensbilanz, einer Auseinandersetzung mit Leben, Gott und Tod. Mit zunehmender Klarheit erkennt er die Ursachen seiner heutigen Kälte, seelischen Verhärtung und Todesangst, die ihn schließlich in die Isolation geführt haben.

Mit: Ewald Balser, Margarethe Haagen, Elisabeth Schwarz, Robert Graf u.a.

Ingmar Bergman (1918-2007), schwedischer Drehbuchautor, Film- und Theaterregisseur. Auszeichnungen u.a. Oscar für den besten fremdsprachigen Film (1961, 1962, 1984), Palme der Palmen der Internationalen Filmfestspiele von Cannes als bester Regisseur aller Zeiten (1997). Filme u.a. Durst (1949), Das Gesicht (1958), Die Jungfrauenquelle (1959), Wie in einem Spiegel (1961), Fanny und Alexander (1982), Sarabande (2003). Hörspiel: Die Stadt (HR 1965). Weitere Hörspieladaption Szenen einer Ehe (WDR 1988).