Der zwiefache Mann

von Günter Kunert

Regie: Waltraud Heise
Mit:
Richter - Holger Hagen
Gerichtsschreiber - Fritz Lichtenhahn
Angeklagter - Heinz Werner Kraehkamp
Frau des Angeklagten - Angelika Thomas
Kläger 1 - Heinz Schubert
Kläger 2 - Diether Krebs
1. Zeuge - Werner Eichhorn
2. Zeuge - Edgar Hoppe
u.a.
NDR 1989/45'55
Produktion
Min.

Der Autor greift ein unglaubliches Geschehnis auf, das sich im Jahr 1560 in einem südfranzösischen Dorf zutrug: Nach einem Streit mit seinem Vater hatte der junge Martin Guerre Frau und Kinder verlassen und war in den Krieg gezogen. Nach acht Jahren kehrte der bereits Totgeglaubte zurück und wurde freudig von seiner Familie wieder aufgenommen. Nach drei weiteren Jahren kommen Zweifel auf, ob er wirklich derjenige ist, der damals fortzog. Er wird angeklagt, ein Fremder zu sein, der sich ins warme Nest gesetzt hat. Nun ist sich selbst Martins Frau, die ihn am besten kennen müsste, nicht mehr sicher; sie ist Klägerin und Verteidigerin zugleich. Zwar wird der Mann freigesprochen, doch dann taucht ein zweiter Mann im Dorf auf, der behauptet, der wahre Martin Guerre zu sein ...